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In kleinen Grüppchen kommen sie, zu dreien, zu vieren, aber auch alleine. Alle haben das gleiche Ziel: die neue
Beat-Oper der Sheiks in der Tanzschule Bier. Titel: Prag ´68. Als gegen 19.30 Uhr die Tanzschulsäle gefüllt sind,
werden die Schallplatten weggelegt, die Sheiks können beginnen. Und was bringen sie ? Eine Beat-Oper ? Nein, sie
selbst nennen es anders. Nicht wie ihre erste Produktion "The Ship" haben sie das allgemeine Thema einer "Lebensparabel"
gewählt, diesmal sind sie aggressiver geworden. Man dokumentiert ein politisches Thema, den russischen Einmarsch in
die CSSR. Und so nennen sie ihre neue Produktion auch "Politische Dokumentation". Dreifach unterteilt, beginnt die Dokumentation mit "Moldau", der Schilderung der Ereignisse vor dem 20. August,
den Bestrebungen nach größerer Freiheit in der Tschechoslowakei. blablablabla |
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Der zweite Teil trägt den Titel "Rusovec", der Name des Ortes, den die russischen Panzer zuerst erreichten. Und der dritte Teil beschreibt Prag, wie es nun ist, und hier
bleibt es nicht bei der reinen Dokumentation, man kommentiert, man kritisiert.
Und wie war die Reaktion des
Publikums, einer Jugend, die man als nicht ganz ernst zu nehmende Teens und Twens abtut ? Die Tatsache, daß sie
gekommen waren, nicht um zu tanzen, sondern allein um zu hören, sagt genug. Das Experiment einer Gruppe von fünf
jungen Leuten, von der Musikbühne zu agieren, kann man ebenso geglückt bezeichnen, wie man über eine so engagierte
Jugend froh sein kann. |
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